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"Eltern haften für Ihre Kinder" hört man immer öfters im Zusammenhang mit der Pflegeversicherung. Die Kinder selbst fühlen sich bei dem Thema selten bis nie angesprochen, obwohl Invalidität von der Geburt bis zum Tod eintreten kann.

Damit Sie auch noch im Alter sorgenfrei leben - eine Pflegeversicherung für den finanziellen Schutz im Alter.

Pflegespezialist Wolfgang Palesch in Elchingen

Als zertifizierte Spezialist der Ideal Pflegeversicherung weiß er bestens über die vier Möglichkeiten der Pflegezusatzversicherung bescheid: Der staatlich geförderte Pflegebahr Tarif, die Pflegekosten- / Pflegetagegeld- und Pflegerentenversicherung. Worin liegen die Unterschiede, was sind die Vorteile / Nachteile dieser Tarife, und ist eine Pflegeversicherung überhaupt sinnvoll?

Pflegezusatzversicherung geht uns alle an!

Pflege Versicherung - ja oder nein?

Es gibt viele Gründe, eine Pflegeversicherung abzuschließen: Man will für sich selbst vorsorgen, nicht den eigenen Kindern zur Last fallen. Oder man gehört durch Sport- und Freizeit-Aktivitäten wie z.B. Reiten, Klettern, etc. zu gefährdeten Risikogruppen.

Ob im hohen Alter, durch Krankheit / Unfall, oder auch schon ab Geburt: Das Thema Pflege kann uns jederzeit betreffen.

Die gesetzlichen Pflegeansprüche

Wer sich etwas mit den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung beschäftigt, der wird sehr schnell feststellen, dass diese überhaupt nicht ausreichend sind. Die tatsächlich anfallenden Pflegekosten sind deutich höher, als die Leistungen aus der gesetzlichen Pflichtversicherung. Zusätzlich wird der demografische Wandel, und die steigende Lebenserwartung zusätzliche Nachfrage bei den Pflegeheimen für Nachfrage sorgen.

Staatliche Leistungen Stand 2013ambulante Pflege
(Sachkosten)
Stationäre Pflege
(vollstationär)
Durchschnittliche Kosten ambulant* / stationär
Pflegestufe 1
NEU seit 2015
450 €
468 €
1.023 €
1.064 €
940 € / 2.300 €
Pflegestufe 2
NEU seit 2015
1.100 €
1.144 €
1.279 €
1.330 €
2.240 € / 2.600 €
Pflegestufe 3
NEU seit 2015
1.550 €
1.612 €
1.550 €
1.612 €
3.710 € / 3.300 €
* z.T. mit Hilfe von Pflegediensten und Fammilie

Ein Pflegefall trifft die ganze Familie

Das durchschnittliche Alter der heute pflegebedürftigen Menschen liegt bei 76 Jahren. Die durchschnittliche Pflegedauer liegt bei sechs Jahren. Jedoch steigt die Lebenserwartung laut Statistischen Bundesamt stetig. Ein längeres Leben bedeutet leider nicht immer, dass die zusätzlichen Jahre in einem gesunden und damit auch glücklichlichen Zustand verlaufen.

Familien im Wandel

Immer mehr Familien haben inzwischen mindestens einmal die Erfahrung mit einer pflegebedürftigen Person erlebt. Doch auf Grund von Berufstätigkeit, der häuslichen Situation, und in vielen Fällen auch die fehlende örtliche Nähe zu den Eltern spricht gegen eine Pflege zu Hause. Wird ein Angehöriger über Jahre hinweg zu Hause gepflegt, nagt die Mehr- und meist Überbelastung an dem familiären Glück und Familienfrieden.

Pflegeversicherungen für ambulante und stationäre Hilfe

Welche Absicherungen gibt es, welche Vorteile, welche Nachteile beinhalten diese?

Die Pflege-Bahr Versicherung

Die Grundsicherung und ein Tarif fast ohne Gesundheitsprüfung und mit Aufnahmepflicht (einem sogenannten Kontrahierungszwang) bildet der PflegeBAHR seit dem 01.01.2013 analog nach dem Vorbild der Riester-Rentenverträge, das Pflegerisiko finanziell zu fördern. Die Förderung erfolgt in Form einer Zulage von max. 5 Euro, bei einem Eigenanteil von mind. 10 Euro.

Da die Versicherungsleistungen reglementiert sind und nur sehr geringen Schutz bieten darf, wurde der Pflegebahr von Stiftung Warentest in der Ausgabe Finanztest 05/2013 stark kritisiert. In einer Reaktion vom Verband der Privaten Krankenkassen (PKV) lies der jedoch verlauten: "Der Pflege-Bahr bietet insbesondere bei frühem Beginn eine vollwertige Absicherung."

Die Pflegekostenversicherung

In dieser Variante der Pflegezusatzversicherung erhält der Versicherte die tatsächlich anfallenden Pflegekosten erstattet. Das heißt, hier muss die zu pflegende Person oder deren Angehörigen Rechnungen sammeln und für die Auszahlung der Versicherungsleistung einreichen. Je nach Versicherungshöhe und staatlichen Zuschüsse werden dann die angefallen Restkosten ganz oder nur zum Teil übernommen.

Die Pflegekostenversicherung eignet sich nicht für Alleinstehende und bedeutet für Angehörige ein hohen Verwaltungsaufwand.

Die Pflegetagegeldversicherung

Dieser Tarif ist die bekannteste Absicherung der Pflegebedürftigkeit. Bei einem versicherten Pflegetagegeld erhalten Sie je nach Pflegestufe und vereinbarten Pflegegeld pro Tag eine bestimmte Summe. Die Tarife ermöglichen hier eine Auszahlung bereits bei einer Demenz (häufig inoffiziell als Pflegestufe 0 bezeichnet), oder die Versicherung erst ab den Stufen eins, zwei oder drei.

Damit ist dieser Tarif sehr variabel und kann fast ganz auf die Wünsche des Kunden abgestimmt werden.

Nachteil: Die Pflegetagegeldversicherung ist eine reine Risikoversicherung ohne Altersrückstellungen.

Es sollte in einem Beratungsgespräch immer darauf hingewiesen werden, dass eine Pflegetagegeldversicherung immer als Risikotarif berechnet wird und für den Kunden keine Altersrückstellungen gebildet werden. Das heißt, bei steigenden Kosten kann die Versicherung den Tarifbeitrag einfach erhöhen.

Vermeintlich heute günstige Anbieter können so in weniger oder mehr Jahren billig erscheinen, die ihren Preis nicht Wert waren.

 Die Pflegerentenversicherung

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Rentenversicherung. Auch sie wird unabhängig von Nachweisen als eine monatliche Pflegerente ausbezahlt. Da eine Rentenversicherung entgegen der Pflegetagegeldversicherung Kapital anspart, stehen somit Rückstellungen für das höhere Alter zur Verfügung. Beitragssteigerungen sind somit nicht zu erwarten.

Die Beiträge einer Pflegerentenversicherung bleiben bis ins hohe Alter stabil. Eine Rückzahlung aller Beiträge bei Tod oder ohne Versicherungsleistung ist möglich.

Es wäre zu einfach, wenn nicht auch dieser Tarif einen (kleinen) Haken hätte: Eine Pflege-Rentenversicherung ist von Anfang an teurer. Es können dafür Optionen wie die Rückzahlung aller Beiträge, wenn die Versicherung nicht wegen Pflegebedürftigkeit in Anspruch genommen wurde, vereinbart werden.

Kosten für Pflegeheime in Ulm

Auf dem Portal der BKK finden Sie die Kostenaufstellung von Pflegeheimen in Ihrer Nähe. Folgende Beispiele haben wir für Sie verlinkt:

Folgende Pflegeversicherungen bieten wir u.a. an:

  • Pflegetagegeldversicherung (nach Art der Krankenversicherungen)
    (z.B. Allianz, ARAG, AXA, Die Continentale, DKV, Hallesche, Münchener Verein, Signal Iduna, uniVersa, u.a.)
  • Pflegekostenversicherung (nach Art der Krankenversicherungen)
    (z.B. AXA, DKV, Mannheimer, u.a.)
  • Pflegerentenversicherung (nach Art der Lebensversicherungen)
    (z.B. Generali, IDEAL, Swiss Life, WWK, u.a.)
  • Pflege-Bahr (zertifizierte Pflegeversicherungen mit staatlichem Zuschuß)

Pflegetagegeld- vs. Pflegerentenversicherung:

Herzlich Willkommen bei Wolfgang Palesch

Gerne stehen wir Ihnen in allen Fragen für eine Pflegezusatzversicherung unverbindlich zur Verfügung und zeigen Ihnen die Möglichkeiten auf.

Meine Kontaktdaten

Wolfgang Palesch
Telefon: 0731.80 21 779
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Vergleich und Vermittlung

Für Fragen zu einer Pflegerente: Auf der folgenden Seite können Sie mir einfach eine Nachricht zukommen lassen.

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DF Vermögensberatung GmbH
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Donaustraße 1
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Tel: 0731.80 21 779
Fax: 0731.80 21 778

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